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Prüfen mit Multiple-Choice-Fragen

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Modul II, Themenbereich 7

Was
  • Modul II
  • Workshop
  • Themenbereich 7
Wann 05.05.2017
von 09:00 bis 17:00
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Multiple-Choice-Prüfungen (auch unter der Abkürzung MC-Prüfungen bekannt) sind an deutschen Universitäten ein weit verbreitetes Format. Mit Hilfe von MC-Prüfungen können Lernergebnisse der Studierenden hochobjektiv und reliabel überprüft werden. Um MC-Prüfungen jedoch sinnvoll und gut einzusetzen, müssen einige Voraussetzungen berücksichtigt werden. So müssen Lehre und Prüfung nicht nur inhaltlich übereinstimmen, sondern auch die in der Lehrveranstaltung angeregten Lernprozesse müssen auf demselben Komplexitätsniveau angesiedelt sein, wie sie in der Prüfung zu leisten sind. Sowohl in der didaktischen Planung als auch in der Prüfung muss zwischen den Kompetenzen (d.h.: Was genau sollen die Lernenden zum Abschloss der Lerneinheit kennen oder können?) und Kompetenzerwartungen (d.h.: Wie zeigen die Lernenden, dass sie es kennen oder können?) unterschieden werden. Fragenstamm und Antwortalternativen sollten so gebildet werden, dass der/die Prüfungskandidat/in aufgrund seines/ihres Wissens die richtigen Antwortalternativen erkennt und die falschen ausschließen kann. Zudem muss die Erstellung, Durchführung und Auswertung bestimmten Gütekriterien (wie Objektivität, Reliabilität und Validität) entsprechen.

Anknüpfend an die Prinzipien des Constructive Alignment und an Generierung kompetenzorientierter Lernziele werden Frage- und Gestaltungsformen von Multiple-Choice-Prüfungen thematisiert. Die Fragengenerierung und Klausurerstellung selbst werden ebenso beleuchtet wie die Auswertung von Multiple-Choice-Klausuren (inkl. Ergebnisgenerierung und Klausureinsicht) und die Chancen und Grenzen von MC-Prüfungen.

Ziel des Workshops ist, dass Sie fundiert eigene Fragen und Klausuren erstellen, die Auswertung planen und ausführen sowie die (organisatorischen) Prozesse kommunizieren und durchführen können. Diese Zielsetzung beinhaltet, dass Sie die Wichtigkeit des Zusammenhangs zwischen Prüfung und Lehre vor dem Hintergrund des Constructive Alignments erkennen und kritisch analysieren, die Regeln bei der Konstruktion von MC-Fragen erfolgreich anwenden, operationalisierbare Lernziele für unterschiedliche kognitive Leistungen erstellen und diese in angemessene MC-Fragen überführen. Weiterhin werden Sie darin unterstützt, bekannte Fehler bei der Konstruktion von MC-Fragen zu vermeiden, indem sie MC-Fragen anhand vorgegebener Kriterien evaluieren und weiterentwickeln.

Sie haben die Möglichkeit, während des Workshops Fragen zu generieren bzw. bereits entwickelte Fragen zu evaluieren.  Rechtliche Fragen werden in diesem Workshop nur nachrangig thematisiert. Etwaige Fragen können und sollten an der eigenen Universität mit der jeweiligen Stelle für rechtliche Fragen in Studium und Lehre geklärt werden.

 

Referent:   Dr. Thomas Lerche

Termin:      Fr, 05.05.2017

Umfang:    1 Tag

 

Anmeldung: Hier geht es zur Anmeldung  unter Auswahl der Veranstaltung und Angabe Ihrer Kontaktdaten.

 

 

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