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Kompetenzorientiert prüfen

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Modul II, Themenbereich 7

Was
  • Modul II
  • Workshop
  • Themenbereich 7
Wann 15.02.2018 13:00 bis
16.02.2018 17:00
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Eine besondere Herausforderung bei der Umsetzung Bologna orientierter Bachelor- und Masterstudiengänge ist das kompetenz- bzw. outcomeorientierte Prüfen. Lehrende sind oft unsicher, was unter kompetenzorientiertem Prüfen konkret zu verstehen ist und wie es in einer handhabbaren Form unter bestimmten Rahmenbedingungen umgesetzt werden kann.

In diesem Zusammenhang stellen sich meist folgende grundsätzliche Fragen:

  • Was ist unter kompetenz-/outcomeorientiert zu verstehen?
  • Welche Aufgabenstellungen und Formate des Prüfens sind kompetenz-/outcomeorientiert?
  • Wie können die dabei gezeigten Leistungen kompetenz-/outcomeorientiert bewertet werden?
  • Wie kann (kompetenzorientiertes) Prüfen lernförderlich gestaltet werden?

 

Im Workshop sollen zunächst Grundlagen einer kompetenz- bzw. outcomeorientierten Lehr-/Lerngestaltung sowie des Prüfens allgemein vorgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden Ansätze zur kompetenzorientierten Gestaltung von Prüfungsaufgaben und –formaten behandelt und deren konkrete Anwendung anhand von selbst mitgebrachten Beispielen erprobt und diskutiert. Darüber hinaus wird erörtert, worauf bei der Bewertung von Prüfungsleistungen unter kompetenzorientierten Gesichtspunkten zu achten ist.

Kompetenzorientiertes Prüfen sollte darüber hinaus nicht nur in sog. „summativen“ Prüfungen (z.B. Klausuren, mündliche Abschlussprüfungen) praktiziert, sondern auch im Kontext „formativer“ Prüfungselemente (z.B. Testate, Rückmeldungen zu Übungsaufgaben, Gruppenarbeiten oder Referaten/Präsentationen) realisiert werden. Außerdem stellt sich beim kompetenzorientierten Prüfen insbesondere die Frage, wie neben fachlichen Aspekten auch fachübergreifende Fähigkeiten (u.a. kommunikative, kooperative, affektiv-motivationale oder metakognitive Kompetenzfacetten) in die Prüfung miteinbezogen werden können und zu beurteilen sind. Nicht zuletzt soll es um die Frage gehen, welche Wirkungen vom Prüfen auf das Lernverhalten ausgehen und wie Prüfungen lernförderlich gestaltet werden können.

Ziel des Workshops ist, dass die Teilnehmenden (1) grundlegende Konzepte und Prinzipien des kompetenzorientierten Prüfens benennen und erörtern, (2) ihre Prüfungsaufgaben und –formate mithilfe von Prinzipien kompetenzorientierten Prüfens umgestalten und verbessern und (3) den Erwerb von Kompetenzen in ihren Veranstaltungen durch kompetenzförderliche Assessmentelemente und Rückmeldungen fördern können.

Voraussetzungen
Es ist hilfreich, wenn Sie Erfahrungen bei der Gestaltung und Durchführung von Prüfungen im Studium mitbringen. Da wir in den Übungsphasen die vorgestellten Konzepte auf Anwendungsbeispiele der Teilnehmer(inn)en Bezug nehmen wollen, wäre es hilfreich, wenn Sie eigene Prüfungsformate oder –aufgaben aus Ihrer Lehre mitbringen. Dies ist aber keine zwingende Voraussetzung.

 

Referent: Prof. Dr. Niclas Schaper

Termin: Do/Fr, 15,/16.02.2018 (Do 13-17 Uhr; Fr 9-17 Uhr)

Umfang: 1,5 Tage


Anmeldung: Hier geht es zur Anmeldung unter Auswahl der Veranstaltung und Angabe Ihrer Kontaktdaten.

 

 

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